Lebensversicherung

May 25th, 2009

Eine Variante von kapitalbildenden Lebensversicherungen, die einen eher spekulativen Charakter aufweist, ist eine fondsgebundene Lebensversicherung. Auch die fondsgebundene Lebensversicherung verfolgt die Absicht, auf lange Sicht ein Guthaben anzusparen, wobei auf der einen Seite höhere Renditen erwirtschaftet werden können als bei einer klassischen Kapitallebensversicherung, zeitgleich allerdings auch höhere Risiken bestehen. Der Versicherungsnehmer bespart die Lebensversicherung durch regelmäßige Beiträge, die in Wertpapieren angelegt werden.

In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Investmentfonds. Das Risiko geht grundsätzlich auf den Versicherungsnehmer über, was bedeutet, dass er von Wertsteigerungen der Anlagepapiere profitiert, im Gegenzug negative Entwicklungen allerdings zu seinen Lasten gehen. Der Versicherungsnehmer kann jedoch mitbestimmen, in welche Anlagen investiert wird und auch während der Vertragslaufzeit die Anlagestrategie beeinflussen. Relevant in diesem Zusammenhang sind die Begriffe Shifting und Switching. Shifting bedeutet, dass das gesamte Guthaben, das sich in einem Fonds befindet, in einen anderen Fonds übertragen wird. Switching heißt, dass das Guthaben in dem Fonds verbleibt, in den bislang investiert wurde, alle künftigen Beiträge allerdings in einem anderen Fonds angelegt werden.

Im Regelfall kann die Ablaufleistung einer fondsgebundenen Lebensversicherung nicht garantiert werden, da sie sich ausschließlich daraus ergibt, wie sich die Anlagepapiere zum Zeitpunkt der Auszahlung entwickelt haben. Einige Versicherer bieten allerdings fondsgebundene Lebensversicherungen im Zusammenhang mit Garantiefonds an. Hierbei sinkt das Verlustrisiko und die Ablaufleistung kann in einem bestimmten Umfang garantiert werden, allerdings sinken damit auch die möglichen Renditechancen. Die Summe, die im Todesfall ausbezahlt wird, entspricht im Regelfall der vertraglich vereinbarten Beitragssumme, häufig ist es jedoch möglich, eine fondsgebundene Lebensversicherung mit weiteren Bausteinen zu kombinieren. Eine Möglichkeit hierfür sind Verlängerungsoptionen, durch die es möglich wird, die Vertragslaufzeit zu verlängern, was etwa dann Sinn macht, wenn die Fondsanteile zum vereinbarten Vertragsende niedrig stehen. Sind Übertragungsoptionen vereinbart, kann das Fondsguthaben bei Vertragsablauf auf ein Wertpapierdepot des Versicherungsnehmers übertragen werden und durch Abrufoptionen oder Sonderzuzahlungsoptionen wird es möglich, Teilbeträge des Fondsguthabens schon während der Vertragslaufzeit auszahlen zu lassen oder das Guthaben durch Sonderzahlungen aufzustocken. Daneben kann ein Ablaufmanagement vereinbart werden, wodurch das Fondsguthaben vor Vertragsablauf in einen Fonds mit geringerem Risiko umgeschichtet wird.

Im Vergleich zu klassischen kapitalbildenden Lebensversicherungen bieten fondsgebundene Lebensversicherungen den Vorteil, dass sie flexibler und transparenter sind und dabei langfristig höhere Erträge ermöglichen.

Ein wichtiger Tipp zum Thema Lebensversicherung triff ein, wenn das Geld aus der Versicherung vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit benötigt wird. Viele Versicherungsnehmer kündigen die Lebensversicherung einfach und verlieren so viel Geld. Dabei ist Lebensversicherung verkaufen mittlerweile ein organisierter Prozess, bei dem die Versicherungsnehmer bessere Preise erzielen können.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Lebensversicherungen über eine Direktmarketing Versicherung (ein Direktversicherer ist z.B. europa.de) abzuschließen. Die geringeren Vermittlungskosten kommen den Versicherten meist dirket zugute.

Web Tipps:

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